Förderprogramm: Bund unterstützt Kulturveranstaltungen mit Sonderfonds

Das Bundeskabinett hat grünes Licht gegeben für einen Sonderfonds in Höhe von bis zu 2,5 Milliarden Euro, mit dem der Bund ein breit gefächertes Angebot an Kulturveranstaltungen nach der langen Zeit der Pandemie wieder möglich machen will. Damit sollen Konzerte, Theateraufführungen, Kinovorstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen wieder anlaufen können. Da der Wiederbeginn des kulturellen Lebens immer noch mit pandemiebedingten Unsicherheiten verbunden ist, soll der Sonderfonds Schutz vor Beschränkungen der Besucherzahlen und anderen Restriktionen und Risiken bieten.

Der Sonderfonds unterstützt die Wiederaufnahme und die Planbarkeit von Kulturveranstaltungen mit zwei zentralen Bausteinen: Zum einen einer Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Veranstaltungen, die unter Beachtung Corona-bedingter Hygienebestimmungen der Länder mit reduziertem Publikum stattfinden. Diese Hilfe steht für Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen ab dem 1. Juli 2021 und für Veranstaltungen mit bis zu 2000 Personen ab dem 1. August 2021 zur Verfügung. Damit können Künstlerinnen und Künstler ebenso wie die Veranstalter nun den Wiederanlauf planen. Der zweite Baustein ist eine Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen, die für die Zeit ab dem 1. September 2021 geplant werden. Dies betrifft Konzerte und Festivals mit über 2.000 Besucherinnen und Besuchern, die einen langen Planungsvorlauf benötigen.

Hier gelangen Sie zur kompletten Pressemitteilung.

THEMENBEREICHE
AKTUELLES

Das könnte Sie auch interessieren:

Dieter Klein sitzt an einem Tisch mit ausgelegten Gebäude-"Abriss"-Kalendern.

„Es ist ziemlich leicht, etwas zu verschlimmbessern“ – Gespräch mit Dr. Dieter Klein

Der Kunsthistoriker Dr. Dieter Klein dokumentiert mit seinen „Abreißkalendern“ für Wien und München seit über 40 Jahren massive Eingriffe ins Stadtbild. Auch mit Führungen und Vorträgen sensibilisiert der Jugendstil-Experte  für den Denkmalschutz. Im Januar prämiert der Bayerische Landesverein für Heimatpflege wieder den „Abriss des Jahres“ – eine Aktion, die Dieter Klein überaus wichtig findet, wie er im Gespräch mit dem Landesverein betont.

weiterlesen »

Wie Schüler ihren Dialekt retten – Interview mit Dr. Lisa Soder, Linguistin und Referendarin am Gymnasium Berchtesgaden

Die ehemalige Klasse 8a des Gymnasiums Berchtesgaden hat die sprachliche Vielfalt im Berchtesgadener Land erforscht – vom lokalen Dialekt bis zur Mehrsprachigkeit der eigenen Schulgemeinschaft. Zur Seite standen der Klasse dabei erfahrene Expertinnen und Experten, die sich mit Mundarten auskennen. Für das Citizen-Science-Projekt „Wie spricht Berchtesgaden?“  hat die Klasse einen Anerkennungspreis des Landesvereins von „Jugend macht Heimat!“ erhalten. Im Interview erzählt die verantwortliche Lehrerin, wie die Schülerinnen und Schüler die Erkenntnisse gesammelt haben und welche überraschenden Einblicke sich dabei ergaben.

weiterlesen »